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Keine Kilowattstunde zu viel

Effizienz-Rezepte in Kantine und Restaurant

Effizienz-Rezepte in Kantine und Restaurant  

Ob in der Bäckerei oder Gastronomie, an der Verkaufs- oder Kantinentheke: Überall,  wo Energie  genutzt wird, sollte man den Stromverbrauch im Auge behalten und auf  energieeffiziente  Lösungen setzen. Einsparpotenzial: bis zu 30 %.

Profis nehmen die besten Zutaten! 

Garen, Backen, Kochen, Kühlen und Gefrieren – so arbeitsintensiv  wie es sich anhört, stellt sich auch die Energiebilanz  dar. In Bäckereien, Profiküchen und im Einzelhandel  steigt durch zunehmende Automatisierung und  immer mehr tiefgekühlte Waren vor allem eines: der Stromverbrauch.  Dabei schlagen die Prozesswärme, die Kälteund  Wasseranlagen am höchsten zu Buche. Backöfen  zum Beispiel können wahre Energieverschwender sein,  schon allein wegen der oft zu hohen Temperaturen. Deshalb  empfehlen sich Mess- und Regeleinrichtungen, um  den Stromverbrauch zu minimieren. Mit intelligenten  Steuerungen  können Backöfen bis zu 25 % energiesparender  arbeiten. Auch Kälteanlagen sind Großverbraucher:  In einem Hotelbetrieb mit Küche und Restaurant machen  sie oft mehr als 20 % des Energieverbrauchs aus. Hier gilt  es, organisatorisch und energietechnisch zu optimieren.  Tiefkühlgeräte verbrauchen bei -18° C Grad bis zu 30 % weniger Strom als bei -24° C Grad.

Generell sollten die Betriebszeiten aller Geräte immer auf  den Bedarf ausgerichtet werden. Mit anderen Worten:  Leerlaufverluste vermeiden.  

Stromlasten clever managen 

15 Minuten Hochbetrieb können die Stromkosten für den ganzen Monat nach oben treiben. Denn Gewerbetriebe  bezahlen nicht nur die benötigte elektrische Arbeit (gemessen  in kWh), sondern auch die maximal bezogene  Leistung, den Leistungspreis (gemessen in KW). Ein intelligentes  Lastmanagement verteilt den Energieverbrauch  gleichmäßiger und senkt dadurch wirksam die Stromkosten.  

Warmwasser dezentral managen 

Ein wichtiger Aspekt, gerade in der Hotellerie, ist auch die  Warmwasserbereitung. Auf weiten Wegen von der Wärmequelle  bis zum Verbrauchsort können bis zu 60 % der Wärme  verloren gehen. Hier ist der Einsatz von elektronischen  Durchlauferhitzern sinnvoll. Sie stellen immer nur so viel  Warmwasser her, wie gerade benötigt wird – und das direkt  vor Ort, ohne Wärmeverluste. 

Tipp:

Küchen sind im Sinne der Installationsvorschriften  Betriebsstätten und müssen entsprechend überprüft  werden. Wichtige Kriterien für die Elektroinstallation  und alle Geräte sind die Beständigkeit  gegen Öle und Fette, Spritzwasser und Reinigungsmittel  sowie Schläge und Stöße. Und: Jeder Einsatzort  sollte eine ausreichende Anzahl geeigneter  Steckdosen und Schalter aufweisen.

Effiziente Lösungen: 

  • Moderne Kühlgeräte mit Energieeffizienzklasse A  brauchen bis zu 50 % weniger Energie als herkömmliche  Geräte aus den 90er Jahren. Da kann  sich eine Neuanschaffung schon in kurzer Zeit  lohnen.  
  • Wasserschäden können Energie kosten – so lassen  sie sich bereits im Ansatz vermeiden: Neue Alarmund  Störmeldesysteme ermöglichen auch die  Überwachung von Küchen und Kellerbereichen.  Sensorbänder gewährleisten eine flächendeckende  Erfassung, schleichende Feuchtigkeitsbildung  wird sofort erkannt und gemeldet.  
  • Statt einem großen Warmwasserspeicher lieber  mehrere kleine elektronische Durchlauferhitzer  einsetzen – sie erwärmen stets nur so viel Wasser,  wie vor Ort benötigt wird – und verbrauchen  selbst 20 % weniger als herkömmliche Geräte.  
  • Ein intelligentes Lastmanagement vermeidet  teure Lastspitzen und senkt die Stromkosten.  
  • Kühlung und Klima dauerhaft mit Mess-, Steuerund  Regeleinrichtungen optimieren.  
energiesparende Reflektoren

Für effektvolle Beleuchtung, zum Beispiel für die Buffettheke im Restaurant oder den Verkaufsraum empfehlen sich energiesparende Reflektoren.

Durchlauferhitzer

Durchlauferhitzer vor Ort verhindern Wärmeverluste durch lange Wege.

Panel

Via Panel können alle relevanten Primärenergiearten wie Strom, Gas, Wasser und Wärme und deren Momentanverbrauch und aktuelle Kosten angezeigt werden.

Lastmanagementsysteme

Lastspitzen vermeiden durch intelligente Lastmanagementsysteme.





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